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Setzen Sie die Thermovision im Prozess zur Reduzierung der Verluste der Wärmeenergie

In der Zeit der immer teurer werdenden fossilen Kraftstoffe und der steigenden Preise für elektrische Energie und für Wärme hat die Suche nach Ersparnissen eine gravierende Bedeutung. Messbare Vorteile in einer Makro- und Mikroskala bringt die Reduzierung der Verluste der Wärmeenergie im Bauwesen. Es ist einer der ersten Aspekte, die bei der Reduzierung der Heizungskosten eines Unternehmens oder eines Wohnlokals in Betracht gezogen werden muss.

Eine ideale Einrichtung, die die Lokalisierung und die Identifizierung der Wärmeverluste unterstützt, ist eine Thermovision-Kamera – ein mit einem mikrobiometrischen Sensor ausgestattetes Gerät, mit dem die Menge der IR-Strahlung geprüft wird, die mit der Emission der Wärmeenergie zusammenhängt.

Die Thermovision-Kameras Sonel KT sind eine ideale Lösung sowohl für Profis, die quantitative Methoden zur genauen Ermittlung der Wärmeverluste anwendet (Kameras Sonel KT-400, Sonel KT-650 und Sonel KT-670) als auch für die Einsteiger bei den IR-Messungen (Sonel KT-256, Sonel KT-200). Dank einer reichen Palette von Modellen und Funktionen kann jeder eine Kamera wählen, die seinen Bedürfnissen angepasst ist.

Tabelle 1. Vergleich der technischen Daten der Thermovision-Kameras der Serie Sonel KT (zum Vergrößern anklicken)

 

Die Voraussetzungen einer Thermovision-Messung im Bauwesen, die einer qualitätsbezogenen Fehlersuche der Wärmemängel dient, wurden in der Norm PN-EN 13187:2001 definiert. Bei Einfamilienhäusern sind entsprechende Temperaturunterschiede zwischen dem Gebäudeinneren und der Temperatur der Luft draußen zwingend erforderlich. Viel hängt auch von der Wärmedämmung eines Gebäudes ab. Je wirksamer sie ist, desto höher ist die erforderliche Temperaturdifferenz (dies ist für die Wärmeflussintensität ausschlaggebend). Deswegen muss bei den Messungen der modernsten Gebäude ΔT 30 °C betragen. Bei einem 70 Jahre alten Gebäude ohne Wärmedämmung beträgt dieser Wert 10 °C. In den meisten Fällen liegt die akzeptable Temperaturdifferenz im Bereich 15-20 °C.

Der Temperaturunterschied ist von Bedeutung, weil dadurch, wie oben erwähnt, der Wärmefluss von einem Zentrum zum anderen über die Wärmedämmungsschicht erzwungen wird.

Abb. 1. Wärmedurchfluss, Newton-Formel

 

Zusätzlich besagt die Norm, dass vor der Prüfung (bei gemauerten Gebäuden 10-12 h) eine volle Bewölkung herrschen muss. Dies resultiert aus der Tatsache, dass die Materialien, aus denen diese Gebäude eingerichtet wurden, eine hohe Wärmekapazität aufweisen. Bei einem wolkenlosen Wetter werden die Elemente des Gebäudes der Sonneneinwirkung ausgesetzt, wodurch die Messergebnisse verfälscht werden können. Mehr noch, ein nicht bewölktes Himmelsgewölbe beeinflusst das Thermovision-Bild, wenn die Bauteile der Fassade niedrige Emissionen aufweisen (z.B. polierte Oberflächen).

In der Norm wurden außerdem die maximalen Temperaturschwankungen von +/- 5°C angenommen. Es ist ein wichtiger Aspekt, der bei der Messung berücksichtigt werden muss, weil dadurch typische Fehler vermieden werden können und die Messergebnisse dank den standardisierten Messbedingungen interpretiert werden können.

Bei einer qualitativen Analyse suchen wir im Thermovision-Bild nach Inhomogenitäten, Anomalien, die man als Wärmebrücken bezeichnet. Es handelt sich um die Bereiche, an denen der Wärmewiderstand örtlich sinkt, was auf eine Beschädigung der Wärmedämmung oder einer Reihe von weiteren Faktoren zurückzuführen ist. Eine Wärmbrücke zeichnet sich auf einem Thermogramm durch eine niedrigere Scheintemperatur als der benachbarte Bereich, dessen Oberfläche aus dem selben Material hergestellt wurde.

Eine korrekte Identifizierung der Ursache der Entstehung der Wärmebrücken (d.h. der Quelle des Problems) hängt von der Erfahrung und von den Kenntnissen des Prüfers ab. Deswegen spielt eine fachliche Ausbildung im Bereich der Messtechnik selbst eine große Rolle. Die Firma Sonel bietet die Schulungen im Bereich der Thermovision, bei denen die erfahrenen Kursleiter theoretische und praktische Aspekte präsentieren, die mit den Messungen zusammenhängen, die mit einer Thermovision-Kamera durchgeführt werden.

Abb. 2. Thermogramm einer Gebäudefassade - sichtbare Wärmeverluste im Bereich des Dachfirstes und der Dachsparren an den Lüftungsleitungen. Zu sehen sind auch Wärmeverluste in Form einer deutlich wärmeren Fassade im Bereich des Treppenhauses

 


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